Hagi ware

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Hagi-Ware (萩焼, Hagi-yaki) is a ganz a traditionelle japanische Keramik, de aus da Stod Hagi in da Präfektur Yamaguchi kimmt. De is bekannt fia ihr weiche Haptik, de warmen Farbn und den ganz a schlichten, rustikalen Stil. Hagi-Ware gheat zu de kostbarstn Keramiken in Japan, bsunders wenn's um de japanische Teezeremonie geht.

Gschichtlicher Hintergrund

De Hagi-Keramik geht zruck bis ins frühe 17. Jahrhundert, zur Edo-Zeit, ois koreanische Töpfer nach de Japan-Feldzüge in Japan bracht worn san. Dazua ghern aa de Töpfer aus da Yi-Dynastie, de mit eahna Technik des Fundament für des glegt ham, wos heid ois Hagi-Ware bekannt is.

Ursprünglich vo de dahoamigen Feudalherrn (daimyō) vom Mori-Clan gfördert, is de Hagi-Keramik recht schnö bekannt worn, weil’s so schee zu der Zen-Ästhetik vo da Teezeremonie passt.

Merkmale

Des Besondere an da Hagi-Keramik is de schlichte Schönheit und des Wabi-Sabi-Gfü - oiso de Freid an de Unvollkommenheit und ois, wos ned ewig hoid.

De wichtigsten Merkmale

  • Ton und Glasur: De Hagi-Waren san aus am Mix aus lokalem Ton gmacht und oft mit ana Feldspatglasur überzogn, de mit da Zeit a bisserl aufreißt.
  • Farbn: Do findst ois – vo cremeweiß und zartrosa bis hi zu erdige Oranga und Grautöne.
  • Oberfläche: Fühlt se meistens recht weich o, is aber oft a bisserl porös.
  • Krakelierung (kan'nyū): Mit da Zeit kriegt de Glasur feine Rissl. Do dringt da Tee eina und verändert des Ganze ganz allmählich – a Sach, de de Teeliebhaber ganz narrisch gern ham.

De „siebn Nachteile“

Among de Teemeister gibt’s an gscheidn Spruch: „Erstens Raku, zweitens Hagi, drittens Karatsu.“ Des hoaßt, dass Hagi-Keramik weng ihrer ganz bsundern Optik und wie sie se anfühlt, aufm zweiten Plotz steht. Kurios is aber, dass ma bei Hagi gern scherzhaft von siebn Mängeln redt – dass’s leicht bricht, Flüssigkeit aufsaugt oder Flecken kriegt. Aber genau des macht den Schmarrn bei da Teeceremonie erst so richtig charmant.

Nutzung bei der Teezeremonie

De Hagi-Waren is wengal de schlichte Eleganz ganz bsundas beliebt fia d' chawan (Teeschalen). Des schlichte Design betont des Wesentliche vom wabi-cha – oane Tee-Tradition, wo's um d'Natürlichkeit, d'Einfachheit und de innere Schönheit geht.

Moderne Hagi-Keramik

De moderne Hagi-Keramik is nach wie vor im Aufschwung. Sowohl de oidn Brennöfen ois aa de neichn Werkstätten machan vui verschiedane Sach zum Brauchn und zum Schmücken. Vui Werkstätten wern no vo de Nachfoign vo de oidn Töpfer gführt, de de uraltn Techniken pflegen und de gleizeitig am neichn Gschmack angepasst ham.

Berühmte Brennöfen und Künstlers*

Ein paar bekannte Hagi-Brennöf' findst do:

  • Matsumoto-Brennof
  • Shibuya-Brennof
  • Miwa-Brennof — da dazua g'heart da berühmte Töpfer Miwa Kyūsō (Kyusetsu X)

Schau aa mal

Quelln