Hasami ware/de: Difference between revisions
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Während der Edo-Zeit verbreitete sich Hasami-Keramik dank der günstigen Lage der Region und der vorhandenen Handelswege in ganz Japan. Ihre Erschwinglichkeit und Alltagstauglichkeit trugen zu ihrer Beliebtheit in einfachen Haushalten bei, während einige Stücke auch für den Export nach Europa über die Niederländische Ostindien-Kompanie gefertigt wurden. | |||
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Hasami-Keramik besteht überwiegend aus [[Porzellan]], wenngleich einige frühe Stücke aus Steinzeug gefertigt wurden. Zu ihren charakteristischen Merkmalen gehören: | |||
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Die Ware gilt oft als weniger prunkvoll als Imari- oder Kutani-Porzellan; stattdessen stehen Gebrauchsnutzen und Massenverfügbarkeit im Vordergrund. Diese Zweckmäßigkeit begründete ihren Ruf als „Porzellan des Volkes“. | |||
== Moderne Produktion == | |||
Auch heute noch wird in Hasami eine große Vielfalt an Porzellanwaren hergestellt – von traditionellen Schalen und Tellern bis hin zu modernem Geschirr und Designobjekten. Lokale Kunsthandwerker arbeiten mit zeitgenössischen Designern zusammen, um das Handwerk lebendig zu halten und gleichzeitig die traditionellen Fertigungsmethoden zu bewahren. Zudem wird das Porzellan aus Hasami durch Kulturfestivals und lokale Tourismusinitiativen in der Präfektur Nagasaki gefördert. | |||
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* [[Japanese pottery and porcelain]] | * [[Japanese pottery and porcelain]] | ||
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* [[Imari ware]] | * [[Imari ware]] | ||
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== | == Referenzen == | ||
* Cort, Louise Allison. ''Shigaraki, Potters’ Valley''. Kodansha International, 1979. | * Cort, Louise Allison. ''Shigaraki, Potters’ Valley''. Kodansha International, 1979. | ||
* Impey, Oliver. ''Japanese Export Porcelain: Catalogue of the Collection of the Ashmolean Museum, Oxford''. Hotei Publishing, 2002. | * Impey, Oliver. ''Japanese Export Porcelain: Catalogue of the Collection of the Ashmolean Museum, Oxford''. Hotei Publishing, 2002. | ||
< | <span id="External_links"></span> | ||
== | == Weblinks == | ||
* [https://hasami-kougei.jp/ Hasami ware official promotion site] (in Japanese) | * [https://hasami-kougei.jp/ Hasami ware official promotion site] (in Japanese) | ||
* [https://www.nippon-kichi.jp/article_list.do?areaId=42&categoryId=07 Hasami ware overview] (Nippon Kichi) | * [https://www.nippon-kichi.jp/article_list.do?areaId=42&categoryId=07 Hasami ware overview] (Nippon Kichi) | ||
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Als Hasami-Keramik (波佐見焼, *Hasami-yaki*) wird eine Art japanischer Keramik bezeichnet, die in und um die Stadt Hasami in der japanischen Präfektur Nagasaki hergestellt wird. Hasami-Keramik ist für ihr langlebiges und zugleich elegantes Porzellan bekannt und zählt seit dem frühen 17. Jahrhundert zu den festen Bestandteilen des japanischen Alltagsgeschirrs. Besondere Bedeutung kommt ihr durch ihre blau-weiße Dekoration, die Techniken der Massenproduktion sowie ihre Rolle dabei zu, Porzellan einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen.
Geschichte
Die Herstellung von Hasami-Keramik begann um 1599, während der Azuchi-Momoyama-Zeit, nachdem koreanische Töpfer, die nach Japan gebracht worden waren, dort keramische Techniken eingeführt hatten. Die benachbarte Region Arita war bereits für ihr Porzellan bekannt; Hasami entwickelte sich parallel dazu und fertigte häufig Waren, die unter dem Namen Arita exportiert wurden.
Während der Edo-Zeit verbreitete sich Hasami-Keramik dank der günstigen Lage der Region und der vorhandenen Handelswege in ganz Japan. Ihre Erschwinglichkeit und Alltagstauglichkeit trugen zu ihrer Beliebtheit in einfachen Haushalten bei, während einige Stücke auch für den Export nach Europa über die Niederländische Ostindien-Kompanie gefertigt wurden.
Merkmale
Hasami-Keramik besteht überwiegend aus Porzellan, wenngleich einige frühe Stücke aus Steinzeug gefertigt wurden. Zu ihren charakteristischen Merkmalen gehören:
- Weißes Porzellan mit kobaltblauer Unterglasurmalerei.
- Schlichte, zweckmäßige Formen für den täglichen Gebrauch.
- Spätere Einführung von Techniken der Mehrfarbenmalerei und des Umdruckverfahrens, wodurch die Produktion effizienter gestaltet wurde.
Die Ware gilt oft als weniger prunkvoll als Imari- oder Kutani-Porzellan; stattdessen stehen Gebrauchsnutzen und Massenverfügbarkeit im Vordergrund. Diese Zweckmäßigkeit begründete ihren Ruf als „Porzellan des Volkes“.
Moderne Produktion
Auch heute noch wird in Hasami eine große Vielfalt an Porzellanwaren hergestellt – von traditionellen Schalen und Tellern bis hin zu modernem Geschirr und Designobjekten. Lokale Kunsthandwerker arbeiten mit zeitgenössischen Designern zusammen, um das Handwerk lebendig zu halten und gleichzeitig die traditionellen Fertigungsmethoden zu bewahren. Zudem wird das Porzellan aus Hasami durch Kulturfestivals und lokale Tourismusinitiativen in der Präfektur Nagasaki gefördert.
Siehe auch
Referenzen
- Cort, Louise Allison. Shigaraki, Potters’ Valley. Kodansha International, 1979.
- Impey, Oliver. Japanese Export Porcelain: Catalogue of the Collection of the Ashmolean Museum, Oxford. Hotei Publishing, 2002.
Weblinks
- Hasami ware official promotion site (in Japanese)
- Hasami ware overview (Nippon Kichi)